Der erste Schritt in eine Praxis kann aufregend sein – besonders, wenn Sie nicht wissen, was Sie erwartet. Mir ist wichtig, dass Sie sich von Anfang an sicher fühlen und Klarheit haben.
Deshalb können Sie meine Arbeitsweise zunächst unverbindlich kennenlernen. Anschließend schauen wir gemeinsam, was Ihr Anliegen ist und wie wir daran arbeiten können.
Von der ersten Begegnung bis zum Abschluss der Therapie:
1. Terminvereinbarung
Sie rufen mich an oder senden mir eine E-Mail mit Ihrer Terminanfrage. Wir finden einen passenden Termin, den ich Ihnen schriftlich bestätige – inklusive Anfahrtsbeschreibung und Parkhinweisen.
2. Kostenloses Info-Gespräch – der erste persönliche Kontakt
In einem kurzen Info-Gespräch lernen Sie mich und meine Praxis kennen. Sie können Fragen stellen und einen persönlichen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise gewinnen.
Anschließend entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.
3. Erstanamnese – Ihr Anliegen verstehen
Die Erstanamnese steht grundsätzlich am Anfang unserer Zusammenarbeit. Wir betrachten Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden oder Ihr Anliegen und schauen nach Zusammenhängen, die für die weitere Arbeit von Bedeutung sein können.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Einschätzung ist die Elemente-Balance. Sie wird anhand Ihrer individuellen Daten ermittelt und gibt mir Hinweise auf Ihre persönliche Konstitution und Ihre Bedürfnisse.
Aus dem Gesamtbild ergibt sich, woran wir sinnvollerweise arbeiten und welche Vorgehensweise dafür geeignet ist.
4. Die passende Vorgehensweise
In meiner Praxis gibt es keinen festen Behandlungsplan, der für jeden Menschen gleich aussieht.
Sie bringen Ihr Anliegen mit. Ich bringe meine fachliche Erfahrung, meine Modelle und meine verschiedenen therapeutischen Methoden ein. Gemeinsam entscheiden wir, woran wir arbeiten.
Dabei steht das aktuelle Thema im Mittelpunkt der jeweiligen Sitzung. Wir arbeiten nicht mehrere Methoden nacheinander ab, sondern wählen gezielt die Vorgehensweise, die für das Anliegen sinnvoll ist.
Wenn sich im Verlauf der Arbeit neue Zusammenhänge zeigen, können diese zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen werden. So entsteht eine Behandlung, die sich entwickelt, ohne beliebig zu werden.
Die Methode folgt dem Anliegen – nicht umgekehrt.
5. Systemische Arbeit und Familienstellen
Wenn ein Anliegen einen familiensystemischen Zusammenhang vermuten lässt, erstelle ich zunächst ein Genogramm.
Diese Übersicht über die Familiengeschichte ist die Grundlage für meine systemische Einschätzung. Sie hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen und Hypothesen darüber zu entwickeln, welche Dynamiken mit dem aktuellen Anliegen verbunden sein könnten.
Erst auf dieser Grundlage entscheiden wir, ob und in welcher Form eine Aufstellung sinnvoll ist.
6. Weitere Sitzungen
Therapeutische Veränderung braucht häufig kontinuierliches Arbeiten. Deshalb vereinbaren wir in der Regel mehrere Termine im Voraus und stimmen den Rhythmus gemeinsam auf Ihre Situation ab.
Ein Abstand von vier Wochen kann beispielsweise gut passen. Zu Beginn einer Therapie oder bei akuten Themen können kürzere Abstände sinnvoll sein.
Auch wenn wir an einem länger bestehenden Thema arbeiten, kann ein aktuelles Ereignis zwischendurch in den Vordergrund treten. Dann nehmen wir uns selbstverständlich zunächst dessen an und greifen das ursprüngliche Thema anschließend wieder auf.
Die verbindliche Terminplanung gibt Ihnen und mir Planungssicherheit und schafft einen verlässlichen Rahmen für die gemeinsame Arbeit.
7. Wenn das Ziel erreicht ist
Auch wenn wir nicht mit Kontingenten arbeiten, wie in einer Kassenpraxis, muss Ihre Therapie nicht auf unbestimmte Zeit fortgeführt werden. Sie können bei Bedarf pausieren, ein zufriedenstellende bearbeitetes Thema abschließen und später mit einem anderen Anliegen kommen oder die Zusammenarbeit beenden, wenn Ihr persönliches Ziel erreicht ist.
Im Abschlussgespräch betrachten wir den Weg, den Sie gegangen sind, und die Veränderungen, die sich entwickelt haben. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Erkenntnisse, Fähigkeiten und Ressourcen Ihnen auch künftig zur Verfügung stehen.
So entsteht ein klarer Schlusspunkt, an dem Sie die Praxis mit dem guten Gefühl verlassen können, Ihren weiteren Weg wieder selbstständig zu gehen.
Ihr erster Schritt
Sie müssen noch nicht wissen, welche Methode für Sie die richtige ist oder wie viele Sitzungen Sie benötigen.
Im kostenlosen Info-Gespräch können wir zunächst klären, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.
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