Methoden – individuell auf Sie und Ihr Anliegen abgestimmt

In meiner Praxis gibt es keine Standardbehandlung nach einem festen Schema. Sie bringen Ihr Anliegen mit – ich bringe meine Erfahrung, mein Fachwissen und ein breites Spektrum therapeutischer Methoden ein.

Dabei geht es zunächst darum, den Menschen und seine aktuelle Situation zu verstehen. Verschiedene Modelle helfen mir, Zusammenhänge und Muster zu erkennen. Daraus ergibt sich, welche Vorgehensweise für Sie sinnvoll ist.

Sie müssen nicht wissen, welche Methode Sie brauchen. Das ist meine Aufgabe.


Mein Verständnis vom Menschen

Vier Elemente: mein grundlegendes Weltbild

Die Elemente-Betrachtung bildet die strukturelle Grundlage meiner Arbeit. Sie beschreibt die individuelle Veranlagung eines Menschen und gibt Hinweise darauf, welche Eigenschaften, Bedürfnisse und Lebensbedingungen für ihn besonders bedeutsam sind.

Jeder Mensch hat eine eigene Verteilung der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser. Diese individuelle Balance beeinflusst nicht nur meine therapeutische Einschätzung, sondern auch die Art, wie ich einem Menschen begegne und welche Empfehlungen zu ihm passen.

Die Elemente-Auswertung hilft dabei, einen Menschen nicht nur anhand seiner aktuellen Beschwerden zu betrachten, sondern seine individuelle Konstitution mitzudenken.

 

Der Lüscher-Color-Test: die aktuelle Gestimmtheit

Ein Lüscher-Farbtest ergänzt die konstitutionelle Betrachtung um eine Momentaufnahme der aktuellen Elemente-Situation.

Die Farbwahl gibt Hinweise auf die aktuelle Stimmung. Sie zeigt, wie sich die momentane Lebenssituation in Kombination mit der Veranlagung auf Ihre individuelle Balance auswirkt.

Schon das Testergebnis selbst kann wichtige Hinweise für die therapeutische Arbeit geben. Bei Bedarf ist darüber hinaus eine ausführliche Auswertung möglich, die eine vertiefte Betrachtung des Ergebnisses erlaubt.

 


Das Enneagramm: mein Menschenbild

Das Enneagramm dient mir dazu, Persönlichkeit und Entwicklungsdynamik eines Menschen zu verstehen.

Diese Typologie beschreibt nicht nur unterschiedliche Persönlichkeitsmuster in ihrer spezifischen Wahrnehmung, ihren Motiven und Verhaltensweisen, sondern auch typische Veränderungen unter Belastung. Das Enneagramm kann dadurch Hinweise geben, in welche Richtung eine persönliche Entwicklung sinnvollerweise gehen kann.

So kann ein Rückzug beispielsweise bei einem Menschen ein Zeichen für eine gesunde Entwicklung sein, während dasselbe Verhalten bei einem anderen auf eine zunehmende Belastung hinweisen kann.

Das Enneagramm hilft mir deshalb, nicht nur zu fragen:

Was tut dieser Mensch und warum?

sondern auch:

Was bedeutet dieses Verhalten für genau diesen Menschen – und in welche Richtung entwickelt er sich?

 


Aus Erkenntnis wird Therapie

Die verschiedenen Modelle und Methoden sind für mich keine voneinander getrennten Schubladen.

Sie liefern unterschiedliche Perspektiven auf einen Menschen und seine Situation. Manche Verfahren helfen mir dabei, Muster zu erkennen. Andere eignen sich unmittelbar für die therapeutische Arbeit. Wieder andere können beides miteinander verbinden.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen entsteht das individuelle Vorgehen für die konkrete Sitzung.

Dabei können sich beispielsweise psychotherapeutische, systemische und naturheilkundliche Ansätze ergänzen.


Traumatherapie – Somatic Experiencing

Somatic Experiencing (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen.

Im Mittelpunkt steht nicht das Erinnern an Vergangenes, sondern die Wahrnehmung körperlicher Reaktionen und die schrittweise Regulation des Nervensystems.

SE eignet sich insbesondere dann, wenn sich Beschwerden beispielsweise in Form von Ängsten, innerer Unruhe, Übererregung oder körperlichen Reaktionen zeigen.

Mehr über Somatic Experiencing erfahren


Familienstellen und systemische Arbeit

Manche persönlichen Schwierigkeiten lassen sich besser verstehen, wenn auch die Beziehungen und Dynamiken innerhalb des Familiensystems betrachtet werden.

Beim Familienstellen können verborgene Bindungen, Rollen und wiederkehrende Muster sichtbar werden. Die Aufstellung schafft einen Raum, in dem neue Wahrnehmungen und Lösungswege entstehen können.

Systemische Arbeit kann dabei eigenständig eingesetzt oder mit anderen therapeutischen Ansätzen verbunden werden.

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Homöopathie und Bachblüten als Wegweiser

Homöopathische Mittel und die erweiterte Bachblütentherapie nach Dietmar Krämer nutze ich nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Arzneimittelwahl.

Sie können mir Hinweise auf charakteristische Muster, Lebensthemen und innere Dynamiken geben.

In der Bachblütentherapie lassen sich beispielsweise konstitutionelle Themen und unterschiedliche Formen der Kompensation betrachten. So entsteht ein differenziertes Bild davon, welche Muster einen Menschen beschäftigen und wie sich diese unter Stress verändern können.

Die systemische Homöopathie gibt Hinweise auf Themen, die über die persönliche Ebene hinausreichen und beispielsweise Verstrickungen in der Familie sichtbar machen.

Solche Erkenntnisse können anschließend in einem Bewusstseinsprozess, in der systemischen Arbeit oder im Familienstellen aufgegriffen werden.

Das Mittel selbst ist damit nicht immer das Ziel der Behandlung. Entscheidend ist für mich, was wir über den Menschen und seine Situation erkennen und wie wir diese Erkenntnis therapeutisch nutzen können.


Weitere Methoden und Werkzeuge

Je nach Anliegen beziehe ich weitere Verfahren in meine Arbeit ein. Dazu gehören unter anderem:

  • kinesiologisches Testen, wenn eine Entscheidung oder die Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten geklärt werden soll
  • Kreativitätstechniken, beispielsweise zur Betrachtung unterschiedlicher innerer Positionen oder Perspektiven
  • Enneagramm-basierte Arbeit zur Wahrnehmung persönlicher Muster und Dynamiken
  • anthroposophische Arzneimittel und weitere naturheilkundliche Möglichkeiten, wenn sie zur jeweiligen Fragestellung passen
  • weitere Verfahren aus meiner langjährigen therapeutischen und naturheilkundlichen Tätigkeit

Nicht jedes Verfahren kommt bei jedem Menschen zum Einsatz. Die Methode folgt dem Anliegen – nicht umgekehrt.


Was das für Ihre Behandlung bedeutet

Vielleicht kommen Sie mit einer ganz konkreten Vorstellung. Vielleicht wissen Sie nur, dass etwas nicht mehr funktioniert und Sie eine Veränderung möchten.

Beides ist in Ordnung.

Wir beginnen mit Ihrem aktuellen Anliegen. Im Verlauf der Zusammenarbeit kann sich zeigen, dass beispielsweise eine körperorientierte Traumatherapie hilfreich ist, eine systemische Betrachtung neue Perspektiven eröffnet oder ein bestimmtes Muster zunächst genauer verstanden werden sollte.

Manchmal bleibt eine Methode über mehrere Sitzungen im Mittelpunkt. Manchmal wechseln wir den Ansatz. Und manchmal führt eine Erkenntnis aus einem Verfahren direkt zu einer ganz anderen therapeutischen Arbeit.

So entsteht keine Behandlung nach einem vorgefertigten Programm, sondern eine individuelle und dynamische, auf Ihre Situation abgestimmte Vorgehensweise.

 


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